28.08.2016 @ 13.12Uhr
Union gegen Dresden

Heimspielauftakt der neuen Saison und gleich mal ein ordentliches Brett zu Beginn. Die sächsische Landeshauptstadt gab sich nach einjähriger Abstinenz mal wieder die Ehre und das, um es vorweg zu nehmen, mit einem sehr guten Auftritt. Aber von vorne: Die Veröffentlichung des Spielplanes brachte uns das erste Highlight und gleichzeitig den ersten Wermutstropfen. Nach der letzten Saison mit null Montagsspielen traf es uns nun direkt am zweiten Spieltag und auch gegen St. Pauli dürfen wir in der Folge noch einmal an diesem Arbeitstag ran. Dementsprechend war auch klar, dass auf unserer Seite nur das normale Schwenkmaterial zum Vorschein kommt, wobei hier bei unserer Gruppe ein bisschen gearbeitet wurde in der Sommerpause und neues Material das Licht der Welt erblickte.

Das Spiel meldete relativ schnell Ausverkauft und so ging es mit Vorfreude in dieses Duell.
Unsicherheiten prägten den Beginn des Spiels auf beiden Seiten, jedoch mit einem kleinen Übergewicht für das Sachsenpack. Nach knapp acht Minuten nutzten Sie dann auch gleich einen Stellungsfehler der Abwehr und stocherten im Nachschuss den Ball ins Netz. Union kam auch wie gegen Bochum nur schleppend ins Spiel und es dauerte bis zur zweiten Halbzeit ehe man das Spiel kontrollierte. Diese Kontrolle nutzte man dann auch gleich sehr gut und wandelte den Rückstand in eine 2:1-Führung. Diese hielt jedoch nur wenige Minuten an, bevor der nächste Stellungsfehler und die gütige Mithilfe unseres Keepers den Ausgleich und damit Endstand bedeuteten. Insgesamt aber ein gerechtes Ergebnis, mit dem mit Sicherheit auch unser alter Trainer Uwe Neuhaus zufrieden sein kann.
Auf den Rängen muss man die Punkte leider ganz klar ins Sachsenland abgeben. Die Mitmach-Quote war beeindruckend und auch von der Geräuschkulisse kam selten soviel auf der Waldseite an, wie am heutigen Abend. Die Waldseite hingegen konnte nur selten überzeugen und deutete am heutigen Tag nur selten an, welches Potential sie bietet. In optischer Hinsicht fielen die Gäste noch mit einer Choreo zur zweiten Halbzeit auf. Neben Glitzerfolien in Weiß und Grün und einem unspektakulären Spruchband kamen noch einige Blinker mit zum Einsatz. Wenn man am heutigen Tag etwas zum Aussetzen suchen möchte, dann mit Sicherheit die Verteilung der Blinker, wobei diese Kritik auf einem sehr hohem Niveau passiert.
Auf unserer Seite gibt es noch zu erwähnen, dass wir in unseren Reihen endlich wieder einige Jungs von draußen begrüßen dürfen. Diesen widmeten wir auch direkt ein Spruchband und mehr zu sagen als "Willkommen zurück, Brüder", bedarf es dann auch nicht.

In diesem Sinne
Eisern Union
15.08.2016 @ 13.12Uhr
Ach ja? Schon wieder? Auftakt nicht gewonnen, schlimmer noch, gar verloren. Und dabei fing der Tag schon für jeden, der sich für eine Anreise auf der Schiene entschieden hatte, beschissen an. Durch etwas Glück im Unglück konnte die Fahrt nach Bochum für den etwa 250 Personen fassenden Hauptstadtpöbel allerdings doch noch realisiert werden, letztendlich kam selbiger sogar früher als geplant im gut hässlichen Pott an. Die Bullen am Arsch, marschierte der Mob nun schon in den Morgenstunden gen Stadion, weit vor Öffnung. Um den Berlinern allzu langes Warten zu ersparen, bemüßigte sich ein sportlich motivierter Haufen Bochumer, ein Empfangskomitee einzuberufen. Etwas überrascht, doch fest entschlossen, erwiderte der eiserne Anhang derlei Freundlichkeiten gern, ob der Präsenz der Spielverderber in blau gab es auf der Heimseite jedoch einen vielleicht etwas übereilten Rückzug, doch es zählt bekanntlich die Geste. Auf dem weiteren Weg wurde nun auch eine Bochumer Fußballkneipe erspäht, aus der bereits einige rot-weiße Schals wedelten - für die Zugbesatzung das natürliche Signal, dort nun spontan einzukehren und sich verköstigen zu lassen.

Etwa anderthalb Stunden später ging es dann auf zum Stadion. Es war noch ein gutes Stündchen bis zum Saisonauftakt, da hatten sich insgesamt etwa 800 Eiserne im Gästeblock gesammelt. In der ersten Halbzeit, eingeleitet von einer Choreo der Bochumer, die wohl nicht länger in Erinnerung bleiben wird, fehlten Trommel und Megaphone. Ähnlich unkoordiniert, wenn auch mit dem Herzen bei der Sache, agierte unsere Mannschaft. Überhaupt war eigentlich die ganze erste Hälfte nur die Zusammenkunft vieler vergessenswerter Dinge, der Bochumer Anhang ungewohnt schwach, das Spiel langweilig und arm an Höhepunkten jedweder Natur.



Dafür begann Halbzeit zwo turbulent, der Auswärtspöbel mittlerweile gut in Fahrt, die Mannschaft zog ganz nett nach vorn, ließ aber Hochkaräter liegen und geriet beinah folgerichtig in Rückstand. Zum Haareraufen. Doch fünfzehn Minuten später konnte Kreilach den Ausgleich markieren, allenthalben Jubel. Nun wieder Union am Drücker, doch gute Chancen wurden inkonsequent genutzt. Nämlich gar nicht. Und so dauerte es gar nicht so lang, bis unser Team dann erneut, wieder folgerichtig, einen Rückstand zu verdauen hatte. Das Haupthaar blieb beansprucht. Und dann passierte auf dem Platz leider nichts mehr, das noch einen Punkt hätte herbeizaubern können. Dennoch sollte uns nicht Angst und Bange sein, denn wenn diese Mannschaft alles umsetzen kann, das sie noch nicht in der Lage zu leisten ist, dann wird sie sicher schwer zu schlagen sein und uns eine Menge Freude bereiten.

Eine gewisse Freude und Kurzweiligkeit gab es auf dem Weg zum Bahnhof dann trotz Niederlage, denn unsere Gastgeber wollten uns vor unserer Abfahrt dann auch gebührend verabschieden, insgesamt dreimal trat ihnen dabei ein gut motivierter Berliner Haufen entgegen, auch hier von beiden Seiten ein netter Auftritt.

Die eigentliche Rückreise erfolgte für uns für Unionverhältnisse eine Spur zu trocken aber amüsant. Für einige sicher auch schon mit den ersten Gedanken an den Heimauftakt gegen den Dresdner Aufsteiger, der aus schlicht und ergreifend allen Gründen gewonnen wird.

Eisern Union!
06.06.2016 @ 13.12Uhr
Bereits um 10 Uhr trafen sich einige Szeneleute zum Saisonabschlussfrühstück in der Falle und läuteten mit Hackepeterschrippchen und Pils den letzten Spieltag der Saison ein. An diesem letzten Spieltag gastierte der bereits als Aufsteiger feststehende SC Freiburg im Stadion An der Alten Försterei. Trotz der ansteigenden Formkurve unserer Mannschaft in den vergangenen Spielen und der vor allem zuletzt bärenstarken Heimergebnisse, hielt sich die Euphorie gegen die Breisgauer eher in Grenzen. Dies lag zum einen an den übermächtig wirkenden Gästen, zum anderen daran, dass es in der Tabelle schon lange nicht mehr großartig Veränderungen nach oben oder unten gab. Einzig und allein von Interesse war, ob man sich nach Spielende in der Tabelle vor die Lappenbande aus Karlsruhe setzen konnte.
Spielerisch begann Union überraschend dominant und stand dem Aufsteiger in nichts nach, Chancen blieben in Durchgang eins allerdings Mangelware. Dies sollte sich jedoch in der zweiten Spielhälfte ändern, nun hatte unser Team wohl die Handbremse ausgebaut und ging ordentlich nach vorn und münzte seine Chancen in zwei saubere Tore von Nikci und Quiring um. Eisern! Das Freiburger Gegentor juckte am Ende auch niemanden mehr. Gemessen am Saisonverlauf kann man mit den Ergebnissen und der Platzierung am Ende zufrieden sein. Dazu stellte unsere Mannschaft mit diesem Sieg einen neuen Rekord ein – acht Heimsiege in Folge in der 2. Bundesliga. Nochmals: Eisern!
Aufgrund der sportlichen Situation war der Gästeblock ausverkauft und ein paar hundert Freiburger mogelten sich noch an den Rand im Sektor Vier. Stimmungstechnisch kam allerdings nicht viel bei rum, selten konnte die breite Masse zum Mitmachen animiert werden. Stattdessen rackerte sich ein kleiner Stimmungskern rund um den Ultramob ab, ohne je wirklich eine würdige Lautstärke zu erzielen. Hierbei steht die Frage im Raum, ob das daran lag, dass zu diesem Spiel ein hoher Anteil Eventheinis den Gästeblock bevölkerte oder ob das bei Freiburg immer so ist…



Vor dem Spiel kam es zur obligatorischen Verabschiedung von denjenigen Menschen, die unseren Verein am Ende der Saison verlassen werden. Besonderer Dank gilt hierbei Detlef Schneeweiß, der unserem Verein 17 Jahre treue Dienste leistete und bei Fans, Spielern und Funktionären sehr beliebt war. Selbiges trifft auf die gute Seele unserer Geschäftsstelle, Grit Lehmann, zu. Sie hat weit mehr Jahre Union auf der Uhr, als der Schreiber dieses Textes Lebensjahre. Auf der Waldseite wurden zu diesem Anlass ein Konterfei von Detta sowie von Grit und entsprechende Spruchbänder zu deren Würdigung präsentiert. Daniel Haas wurde mit Sprechchören ebenfalls für seine 121 Pflichtspiele gedankt. Ein Dankeschön geht auch an Bobby Wood für seine 17 Saisontore. Ob die Entscheidung richtig war, nach nur einer guten Saison im Profifußball ins Oberhaus zu wechseln, wird die Zeit zeigen, viele haben den Sprung nicht geschafft…



Eisern Union!
15.05.2016 @ 13.12Uhr
8. Mai - 15:30 Uhr - Bielefelder Alm. Einer von zwei Terminen, die schon seit Saisonbeginn feststanden. Ein schönes Gefühl der Planungssicherheit, noch dazu zeitlich so gelegen, dass nicht zwingend ein Urlaubstag am Montag dran glauben muss. Ein Zustand, der einen von mehr träumen lässt. Die Realität wird aber wohl auch in den kommenden Jahren nicht anders aussehen, leere Stadien, speziell in Liga zwei, aber auch in Teilen der ersten Liga, werden die Folge sein. Emotionen werden verschwinden und der Sport Fußball wird weiter steriler werden.
Schlechte Aussichten, welche uns aber nicht davon abhalten sollten, das Hier und Jetzt zu genießen. So fand einen Tag vor dem Spiel das Exilertreffen statt. Wir starteten erst am Sonntag via Bus und der Szene Köpenick im Gepäck die Reise zur Alm. Einige Brüder stießen aus Gladbach kommend erst in Bielefeld zu uns. An dieser Stelle noch unser Glückwunsch nach MG zu zehn Jahre Frontline!

Einem längeren Stau Höhe Hannover verdankten wir eine Ankunft kurz vor Spielbeginn. Der Gästeblock zeigte sich gut gefüllt und auch motiviert für die letzten 90 Minuten in der Fremde in dieser Saison.
Die Heimseite wartete mit einer Choreo auf. Die Idee des Wimpels mit Fahnen herum geschmückt ist erst einmal nichts neues, die Umsetzung des Spruchbandes mit dreidimensionalen Buchstaben vor dem Spruchband hingegen wurde bisher eher selten gesehen. Das Gesamtbild machte einen guten Eindruck, wenn auch das „Einlaufen“ der einzelnen Buchstaben sehr unmotiviert wirkte.



Bei bestem Wetter pfiff Bibi das Spiel an und von der ersten Minuten an hatte man das Gefühl, dass es heute nichts zu gewinnen gibt. Lediglich Busk im Tor wusste zu überzeugen. Auf den Rängen lieferten wir speziell in Halbzeit eins ein gutes Programm ab. Die Mitmachqoute war gut, Lautstärke und Bewegung passten ebenfalls. Bielefeld ließ sich auf der anderen Seite ebenfalls nicht lumpen. Besonders die Mitmachqoute wusste im Vergleich zu den letzten Jahren definitiv zu überzeugen. Die Leistung unserer Mannschaft wurde in Halbzeit zwei nur bedingt besser und so kam es folgerichtig zu einer verdienten 2:0-Niederlage. Die Rückfahrt verlief dann ereignislos.

Nun bleibt es abzuwarten, ob man am letzten Spieltag das Saisonziel noch erreichen kann. Insgesamt kann man aber schon sagen, dass man weiterhin nicht konstant genug war, um wirklich ernsthaft am Tor zur ersten Liga anzuklopfen

In diesem Sinne: Eisern Union!
10.05.2016 @ 13.12Uhr
Am heutigen Freitag galt es für Union, mit dem VFL Bochum gegen einen Verein im vorderen Tabellendrittel anzutreten. Das bedeutete für uns zumindest ein wenig Spannung, denn Platz 5 ist für uns mit guten Ergebnissen in den letzten 3 Spieltagen durchaus noch machbar.
Die erste Hälfte gehörte Union, jedoch konnte man daraus keinen Nutzen ziehen. In Hälfte zwei begann Bochum besser und kam öfter zum Abschluss, jedoch ohne Erfolg. Benjamin Kessel versüßte uns dann zum Glück in der 79. Minute den Tag mit dem Treffer zum insgesamt nicht unverdienten 1:0-Sieg.
Der Gästeblock zeigte sich heute zu unserer Überraschung etwas leerer als erwartet. Etwa 500 Leute waren zugegen und machten nicht mehr oder weniger Alarm als andere Szenen dieser Größenordnung. Ab und an waren sie durchaus wahr zu nehmen, würden sie jedoch noch um Platz 3 mitspielen, wäre es heute sicherlich ein ganz anderer Auftritt geworden.
Zu uns bleibt diesmal eigentlich nur zu sagen, dass wir in jeder Hinsicht einen rabenschwarzen Tag erwischten.
Zum Schluss noch Daumen hoch für eine der anfahrenden Bochumer Busbesatzungen, stabile Truppe.
Und niemals vergessen…
Terminkalender
«   August   »
So Mo Di Mi Do Fr Sa
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   
Aktion
Copyright © HammerHearts '04 2004-2013
Startseite | Neues | HH'04 | Unterstüzen | FAQ | Impressum | Links