22.09.2016 @ 13.12Uhr
Freitag, 16.09.2016 auf nach München! Die Begeisterung hielt sich in Grenzen, aber jut, Union spielt, also Urlaub oder Überstundenabbau beantragt und ab ging es mit nur einem Bus nach München. Schon ziemlich traurig, wie wenig Unioner im Endeffekt Ihren Verein unterstützten, höchstens 400 waren da und ein Svler, vor ihm kann man nur den Hut ziehen! In München angekommen bekam man auch gleich die Staatsmacht zu spüren, in Form von einer stark zweifelhaften vorläufigen Festnahme und weiteren eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen Beleidigungen von Nutztieren, typisch Bayern eben. Karten gekauft, Zaunfahnen angebracht und ab ging das Spiel. 90 Minuten später war die Freude über diesen Sieg grenzenlos! 2:1-Sieg nach 30 Minuten Unterzahl und eine kämpferische Mannschaftsleistung, die wir so lange nicht mehr gesehen haben.

Der Support wusste dann auch zu gefallen und so kann man von einem gelungen Auftritt der Unionfans sprechen. Leider löste sich die Szene 60 in der Sommerpause auf und so konnte man keine gute Stimmung heimwärts ausmachen. Nach dem Spiel schnell die Sachen verpackt und ab ging es zurück nach Berlin. Am Mittwoch dürfen wir dann ja wieder nach Bayern. Herzlichen Glückwunsch.
Und niemals Vergessen ….. Auf nach Würzburg!
13.09.2016 @ 13.12Uhr
Dieses Spiel ist regional betrachtet eigentlich weit von einem Derby entfernt und doch messen ihm sicher beide Fanlager nicht erst seit dieser Partie einen ähnlichen Charakter bei. Schon früh traf man sich am Samstag zur gemeinsamen Schrippe und trennte sich in kleiner Abordnung schon zeitnah vom Gros der Szene zur Vorbereitung der Choreo, die heute zum ersten Mal durch die neue, elektrische Hebebühne unterstützt wurde. Dass man sich dem Gegner entsprechend nahezu die gesamte vorige Nacht um die Ohren schlug, trug insgesamt sicher nicht zum konzentrierten Vorbereiten dieser bei. Funktioniert hat zum Glück trotzdem genug, um am Ende zufrieden mit dem Ergebnis sein zu können.
Zum Intro präsentierte man somit zwei wie ein Vorhang aufeinander abschließende Blockfahnen bzw. ein im Endeffekt geschlossenes Bild. Dort krallten sich zwei Hände ihren Geldgewinn ein. In der Folge präsentierte sich an der Hebebühne das diesjährige Saisonmotto ‚ALLES AUF ROT‘, untermalt durch rote Zettel im Hintergrund.

Die Mannschaft zeigte heute von Beginn an, dass man ohne schlechtes Gewissen auf rot setzen konnte. Kreilach eröffnete den Jubelsturm in der 22. Minute und kurz vor der Halbzeit erhöhte Quaner zum 2:0. Kurz davor klatschten zunächst mal knapp 19000 Hände gegen die Stirn, als Skrybski frei vor dem Tor unbedingt auf seinen rechten Fuß warten musste und deshalb glorreich scheiterte. Dass ihn das wurmte, zeigte er mit seinem energischen Fordern des Balles zum fälligen Elfmeter, den er dann auch sicher verwandelte. 3:0 somit und das sollte es nicht gewesen sein. Zum Ende des Spiels schlenzte der im Trainingslager noch nach seiner Form suchende Quaner zum 4:0 ein und dürfte nun mittlerweile all seine doch zeitweise zahlreichen Kritiker davon überzeugt haben, dass er zusammen mit Steven Gold wert ist.
Der Gästesupport begann annehmbar, ließ jedoch verständlicherweise im Laufe des Spiels nach. Auch wir hielten nur spielbegründet zeitweise ein annehmbares Niveau, das immer wieder durch schlechte Phasen unterbrochen wurde. Insgesamt alles nicht der Rede wert und deshalb reichen diese drei Sätze dazu auch vollkommen.
In der 40. Minute zeigten wir ein Spruchband, das sich mit der Thematik unserer Sanktionierung durch das Unionliga-Schiedsgericht beschäftigte. Dieses Schiedsgericht schloß uns nämlich nach einer kleinen Pyroaktion auf einem Berliner Sportplatz für ein Jahr vom Unionligabetrieb aus und das unter anderem auf Grundlage eines unhaltbaren und realitäsfernen Berichts des damaligen Gegners unserer Mannschaft. Ein im Vorfeld als Sanktion genehmigtes Turnier, das wir im August für einen sozialen Zweck durchführten, blieb anschließend ohne Beachtung. Stattdessen warf man uns jetzt das zu späte Zahlen von Beiträgen vor, was als neues Ausschlusskriterium wohl eher taugte, als der Bericht des Hertha-Fanclubs Theo Gries, der ohne jeden Zweifel vom Schiedsgericht als wahr hingenommen wurde, obwohl sogar die Logik gegen diese absichtliche und maßlos übertriebene Überspitzung ihrer Darstellung sprach. Für uns als aktiver und engagierter Teil der Unionfanszene war dieses Urteil und der Weg dorthin ein Tritt in den Rücken. Auch zweifeln wir mehr und mehr am Unioncharakter der Liga, bei der nur ein Bruchteil der Spieler überhaupt Unionmitglied sein muss und für sogenannte etablierte Teams sogar noch Ausnahmen maßgeschneidert werden können, wenn es denn nötig wird. Dass junge und natürlich auch durchaus kritische Unionfans dann jedoch trotz geleisteter Wiedergutmachung verschiedenster Art in Folge eines sehr fragwürdigen Urteils in letzter Konsequenz doch noch ausgeschlossen werden, ist dann hoffentlich nicht eben mit ihrer Art, Fußball zu lieben, zu begründen. Das Anprangern dieser Entscheidung jedoch bleibt unabhängig davon mindestens im gegenseitigen Austausch mit anderen Unionfans ein Thema.

Und niemals vergessen…
…Union ist nicht nur unser Verein, sondern auch unsere Familie.
10.09.2016 @ 13.12Uhr
Was für ein Wechselbad der Gefühle am heutigen Sonntag in Ostwestfalen. Höchstwahrscheinlich wird dieses Spiel nicht nur dem Schreiberling Kopfzerbrechen bereitet haben, aber auf jeden Fall bereitete es jedem emotionale Hochs und Tiefs mit steigender Spannungskurve bis zum versöhnlichen Ende.
Die Szene bahnte sich den Weg Richtung Bielefeld heute per Zug, wobei die Zahl der Mitfahrer durchaus zu enttäuschen wusste. Sehr pünktlich und verhältnismäßig entspannt kam man im Stadion an, wo mindestens ein sehr motivierter Brieftaschenfilzer der Ordnungskräfte nach Pyro im Kleingeldfach suchte. Der besonnen und deeskalierend auftretende Chef dieses Herrn dürfte mit seiner folgenden Reaktion darauf eine Trotzreaktion verhindert haben. Ob das System hat, bleibt fraglich.
Die erste Halbzeit spielte Union schwach und hatte wenige Möglichkeiten, die jedoch immerhin zum zwischenzeitlichen Ausgleich durch Fürstner führten, aber zum Ende trotzdem den Rückstand nicht verhindern konnten. Die zweite Halbzeit erhöhte zunächst erst einmal den Rückstand auf 3:1. Mit dem taktischem Umstellen der Bielefelder hingegen begann Unions moralische Meisterleistung. Durch Tore von Quaner und zweimal Skrzybski ging Union in der 81. Minute sogar in Führung. Diese wurde in der 84. Minute jedoch leider noch einmal zum 4:4 gebremst, an einem Punkt, wo wohl jeder eher mit dem 3:5 gerechnet hätte.

Ein recht annehmbarer Support im Gästesektor ist heute wohl trotz spannendem Spiel auch den Wasserversorgern aus Reihen der Fanbetreuung und des Fanprojekts zu verdanken. Bei Temperaturen im Fieberbereich brachte ein unbekleideter Oberkörper für viele akustische Extremsportler im Block nicht die gewünschte Abkühlung. Die über den Innenraum herbeigeholten Eimer Wasser hingegen waren Gold wert im Kampf gegen den Kreislaufkollaps und führten ganz nebenbei auch zur ein oder anderen kleinen Wasserschlacht. Ebenfalls danke an den motivierten Verteiler im Block, durch ihn konnte man sich auf das Wesentliche konzentrieren und zwar auf die Unterstützung des Teams. Die Heimseite begann mit einer dezenten Geburtstagschoreo, bevor sie eine dem Spiel entsprechende Leistung ablieferte. Höhepunkt war dabei interessanterweise eher das Tor zum 3:1 und die Phase darauf. Mutmaßlich fiel beim 4:4 auch einfach mehr eine Last ab, als dass man ein Zurückkommen des Teams in Emotion verwandeln konnte, was dem Spielverlauf zufolge auch verständlich ist. Denkt man an die ersten durch uns wahrgenommenen Auftritte in Bielefeld zurück, kann man dieser Szene durchaus eine gesunde Entwicklung attestieren. Ob eben solch ein verrücktes Spiel ein Gradmesser dafür ist, bleibt natürlich eine andere Frage.
Die Rückfahrt nach Berlin blieb zum Glück ereignislos und feierlich, was für den durchschnittlichen Malocher noch genug Schlaf und Erholung vor Arbeitstag eins der neuen Woche bedeutete.

Und niemals vergessen…
…in Dortmund im Pokal, ein kleiner Traum wird wahr.
29.08.2016 @ 13.12Uhr
Der Schweiß aus 120 Minuten emotionalem Support ist noch nicht ganz trocken, da hämmert der Schreiberling auch schon in die Tasten, um den heutigen Sieg mit einem Text zu würdigen. Nein, ein Spaziergang war es wie üblich nicht, ganz im Gegenteil. Was jedoch diesmal besser als in den letzten Jahren war, ist dass wir weiter kamen.
Nachdem Colin uns in der 62. in Führung schoss und folgerichtig in Ekstase versetzte, war Union das wie üblich nicht spannend genug. Ein Gegentor später wartete demnach die dem Spiel absolut entsprechende Verlängerung. Ein für uns sehr schlecht ersichtlicher Treffer aus dem Chaos heraus machte am Ende den Unterschied und Union zum Sieger nach der Verlängerung. Was soll’s, wir nehmen, was wir kriegen, schon allein deshalb, weil wir normalerweise nichts kriegen.

Der Gästesektor dürfte heute zu großen Teilen recht zufrieden mit sich selbst sein. Eine uns untersagte Choreografie fand trotzdem ihren Weg unter die Augen der Betrachter und dürfte nicht nur den üblichen Casinogängern zugesagt haben, alles auf rot!

Der Support auf hohem Niveau unterlag nur gelegentlichen Schwankungen und reihte sich somit nahtlos in das zufriedene Gesamtpaket der Duisburgfahrt ein.
Alles in allem fehlte trotzdem etwas wichtiges, weshalb auch der erfolgreichste Tag ein Gefühl der Ohnmacht zurücklässt. Zu den eh schon bitter vermissten Stadionverbotlern kamen dieses Mal noch sehr willkürlich ausgesprochene Stadtverbote hinzu. Jungs, die ins Stadion dürften, aber nicht in die austragende Stadt. Um den Erfolg dieser Maßnahme mal zu bewerten, hier ein paar Fakten: Ja, die angeschriebenen Herren fuhren trotzdem. Ja, sie verbrachten ihre Zeit rund um das Spiel einfach einen Ort weiter, ist ja nicht verboten. Ja, diese Ausweichorte sind perfekt, um sich daneben zu benehmen. nicht weil sich das so gehört, sondern weil man es schon aus Prinzip so handhabt, um die Sinnlosigkeit dieser Maßnahme offensiv aufzuzeigen. Aktion bockiges Kind ist dann vielleicht auch einfach konsequent.

Duisburg gefiel heute durchaus insgesamt ganz gut. Schicke Choreo zu Beginn, zum Teil ein aufgrund von Spielsituationen vollständig stehendes Stadion und ein zeitweise gut hörbarer Support mit Spitzen nach ihrem Tor und in der Nachspielzeit gehen in Ordnung.

Und niemals vergessen…
…nächste Woche Auswärtssieg in Bielefeld.
28.08.2016 @ 13.12Uhr
Union gegen Dresden

Heimspielauftakt der neuen Saison und gleich mal ein ordentliches Brett zu Beginn. Die sächsische Landeshauptstadt gab sich nach einjähriger Abstinenz mal wieder die Ehre und das, um es vorweg zu nehmen, mit einem sehr guten Auftritt. Aber von vorne: Die Veröffentlichung des Spielplanes brachte uns das erste Highlight und gleichzeitig den ersten Wermutstropfen. Nach der letzten Saison mit null Montagsspielen traf es uns nun direkt am zweiten Spieltag und auch gegen St. Pauli dürfen wir in der Folge noch einmal an diesem Arbeitstag ran. Dementsprechend war auch klar, dass auf unserer Seite nur das normale Schwenkmaterial zum Vorschein kommt, wobei hier bei unserer Gruppe ein bisschen gearbeitet wurde in der Sommerpause und neues Material das Licht der Welt erblickte.

Das Spiel meldete relativ schnell Ausverkauft und so ging es mit Vorfreude in dieses Duell.
Unsicherheiten prägten den Beginn des Spiels auf beiden Seiten, jedoch mit einem kleinen Übergewicht für das Sachsenpack. Nach knapp acht Minuten nutzten Sie dann auch gleich einen Stellungsfehler der Abwehr und stocherten im Nachschuss den Ball ins Netz. Union kam auch wie gegen Bochum nur schleppend ins Spiel und es dauerte bis zur zweiten Halbzeit ehe man das Spiel kontrollierte. Diese Kontrolle nutzte man dann auch gleich sehr gut und wandelte den Rückstand in eine 2:1-Führung. Diese hielt jedoch nur wenige Minuten an, bevor der nächste Stellungsfehler und die gütige Mithilfe unseres Keepers den Ausgleich und damit Endstand bedeuteten. Insgesamt aber ein gerechtes Ergebnis, mit dem mit Sicherheit auch unser alter Trainer Uwe Neuhaus zufrieden sein kann.
Auf den Rängen muss man die Punkte leider ganz klar ins Sachsenland abgeben. Die Mitmach-Quote war beeindruckend und auch von der Geräuschkulisse kam selten soviel auf der Waldseite an, wie am heutigen Abend. Die Waldseite hingegen konnte nur selten überzeugen und deutete am heutigen Tag nur selten an, welches Potential sie bietet. In optischer Hinsicht fielen die Gäste noch mit einer Choreo zur zweiten Halbzeit auf. Neben Glitzerfolien in Weiß und Grün und einem unspektakulären Spruchband kamen noch einige Blinker mit zum Einsatz. Wenn man am heutigen Tag etwas zum Aussetzen suchen möchte, dann mit Sicherheit die Verteilung der Blinker, wobei diese Kritik auf einem sehr hohem Niveau passiert.
Auf unserer Seite gibt es noch zu erwähnen, dass wir in unseren Reihen endlich wieder einige Jungs von draußen begrüßen dürfen. Diesen widmeten wir auch direkt ein Spruchband und mehr zu sagen als "Willkommen zurück, Brüder", bedarf es dann auch nicht.

In diesem Sinne
Eisern Union
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