12.04.2017 @ 13.12Uhr
„Spitzenreiter, Spitzenreiter“ hallt es nach Abpfiff von den Rängen des Stadions An der Alten Försterei. Dem vorangegangen war ein hart erkämpfter und gleichzeitig historischer Sieg gegen den 1. FCN. Der erste dieser Art für unseren Verein gegen diesen Gegner, damit reiht sich dieser Sieg in eine Reihe ein mit dem Auswärtssieg in Hamburg, dem seltenen Gefühl in Karlsruhe schlecht zu Spielen und dennoch zu gewinnen und noch einigen anderen Spielen, die man in der Vergangenheit eher verloren hätte und in dieser Saison doch gewonnen hat. Umso verständlicher sind die derzeitigen Träume vom großen Sprung ins Oberhaus des deutschen Fußballs. Verständlich ebenfalls auch die Ängste bzw. Bedenken, die ein Aufstieg mit sich bringt, hierbei liegt es aber in unserer Hand dafür zu sorgen, dass wir unseren eigenen Weg weitergehen und uns nicht auf die anderen fokussieren. Am Ende bleibt der Fußball aber weiterhin ein Sport, in dem es um das Gewinnen geht und somit kann es nur das Ziel eines jeden sein, am Ende der Saison vor allen anderen zu stehen.

Zum Spiel empfehlen wir den Spielbericht auf der offiziellen Union-Seite. Da das Spiel mal wieder auf einem unsäglichen Montag stattfand, gibt es zu optischen Situationen auf unserer Seite nicht viel zu sagen. Wie üblich wird, aufgrund des TV-Formates, nur das nötigste an Tifomaterial präsentiert, damit die Montagsspiele nicht noch mit außergewöhnlichen Bildern punkten können. Die Nürnberger Fanszene hingegen ließ sich heute relativ früh in der Stadt blicken, jedoch blieb dies auch bei der Exekutive nicht unbemerkt und somit versuchte man erst gar nicht, ein Kräftemessen herbeizuführen. Im Stadion präsentierten die Glubberer eine Choreo zum Gedenken an ihren verstorbenen Fanprojekt-Mitarbeiter Heino Hassler. An dieser Stelle auch von unserer Gruppe unser herzlichstes Beileid. Der Support auf Gästeseite ließ, je nach Anspruchshaltung, viele Meinungen zu. Insgesamt war der Support mit Sicherheit gut, wenn man Nürnberg jedoch zu einer der besten Szenen in Deutschland zählt, darf man etwas mehr erwarten. Gleiches gilt auch für unsere Seite, insgesamt war das schon ordentlich, speziell in den ersten Minuten schepperte es ganz gut. Umso unverständlicher eine immer wiederkehrende Lethargie. Mit zunehmender Dominanz auf dem Rasen stieg dann auch wieder die Intensität auf den Rängen und gipfelte dann in einen, in dieser Intensität schon lange nicht mehr gesehenen, Torjubel. Nach dem Spiel sah man in viele strahlende Gesichter und wenn dein Kumpel neben dir steht und sagt, dass er nächste Saison in seine 20. Union-Saison geht und er davon träumt, diese in Liga eins zu verbringen, dann bleibt nur noch zu sagen... Ein Traum wird wieder wahr, Union im Aufstiegsjahr.

In diesem Sinne
Aufstieg jetzt
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