01.05.2017 @ 13.12Uhr
Ziel anvisiert – die Faust geballt, dieses Motto beschreibt den heutigen Spieltag erstaunlich genau. Union holte nach einer tollen Siegesserie in den letzten 3 Spielen nur einen absolut dem Gegenwert entsprechenden Punkt. Somit wurde aus der Tabellenspitze recht flott der undankbare Tabellenplatz 4 und der berechtigt bekanntlich am Ende der Saison nicht mal zur Teilnahme an der Relegation gegen Hamburg.
Um heute unseren Teil zur neuen Siegesserie beizutragen, sollte es zu Beginn des Spiels eine eigentlich zweiteilige Choreo geben, die zum ersten Mal in gelungener Kooperation mit Sektion Weißensee ausgearbeitet wurde. Aufgrund von Problemen mit der Hebeanlage entwickelte sich daraus jedoch eine dreiteilige Choreografie, die sich bis Spielminute 5 zog und unsere Nerven bis zum Zerreißen strapazierte.
Zu Beginn sah man eine Blockfahne mit Spielertrikot und den Spruch ‚Union in rot- das Stadion schallt‘.

Unter der Blockfahne warteten verschiedene Schwenker zum Abrunden des Bildes eines motivierten und engagierten Herren aus dem Kampfsportbereich, der jedoch etwas auf sich warten ließ, da die Hebeanlage durch die Unachtsamkeit eines hinter ihr platzierten Unioners erstmal gut 2 Minuten blockierte.

Dazu wechselte in Folge der Spruchband zum Spieltags- bzw. Saisonbezug auf die Worte, ‚Ziel anvisiert-die Faust geballt‘. Glück im Unglück kann man unterm Strich die Tatsache nennen, dass trotz der Probleme der Ablauf für den außenstehenden Betrachter flüssig wirkte und den Eindruck erweckte, die Aktion wäre dreiteilig gewesen.

Das Team nahm sich, über das gesamte Spiel gesehen, das Intro zu Herzen und wurde im Laufe des Spiels immer besser. Nach dem 1:0 durch Kreilach kam Lautern zwar in Hälfte zwei nochmal überraschend zum Ausgleich, jedoch schoss Union heute genug Tore für 2 Spiele wovon der Schiri leider nur 3 Stück anerkannte und uns zusätzlich noch einen klaren Elfer verwehrte. Ohne 110 Prozent Einsatz und Kampfeswille wären wir unter diesen Umständen heute wohl trotz Überlegenheit nicht über ein Unentschieden hinaus gekommen.
Die Waldseite war heute zum Spiel passend ab Mitte der 2. Halbzeit ein Hexenkessel. Der gute Gästesupport mit ganz ordentlichem Fahneneinsatz und zeitweise starker Mitmachquote verlor von Minute zu Minute an Bedeutung für uns und war spätestens nach dem Ausbruch des Emotionsvulkans beim 2:1-Führungstreffers durch Polter nur noch Randnotiz. Beim 3:1 durch Hosiner gab es kaum noch Kraft zum akustischen Nachlegen.
Gefeiert wurde der Sieg auf der Waldseite heute trotzdem nicht, da ein medizinischer Notfall nach Ende des Spiels die Lust darauf doch vergehen ließ. Von hier aus gute Besserung an den Betroffenen.
Und niemals vergessen…
…alles kann, nichts muss!
Copyright © HammerHearts '04 2004-2013
Startseite | Neues | HH'04 | FAQ | Kontakt | Links