03.01.2018 @ 13.12Uhr
Puuuuh, was für ein Start in die Woche. Am Montag, und das völlig überraschend, wurden unser Cheftrainer Jens Keller und sein Co-Trainer Henrik Pedersen entlassen. Bammm, der Knall hat gesessen und selten wurde so heiß diskutiert in der Union-Fangemeinde. Gerüchte hin oder her, ein Schlag war es auf jeden Fall, auch weil man sportlich nicht schlecht dastand und seine Ziele noch erreichen konnte.
Nun gut, ändern können wir das nicht und so richtete sich unser Fokus auf das Gastspiel der Sportgemeinschaft Dynamo Dresden.
Die Motivation ist dann doch immer höher, wenn man auf einen alten Rivalen trifft und nicht gegen die Sandhausens, Heidenheims und Fürths dieser Republik spielt.

Die Tage vor dem Spiel war alles ruhig und auch am Spieltag selbst blieb es dabei und so konnte man sich recht zeitig ins Stadion begeben. Der Nachteil ist natürlich zu so einem Highlight-Spiel, dass das Stadion aus allen Nähten platzt und so war es auch diesmal. Dass darunter die Stimmung leidet, ist bei uns ein altes Phänomen, was sich scheinbar nicht ändern lässt.



Der Gästeblock war dann auch bis zum letzten Mann gefüllt und die Jungs rund um Ultras Dynamo legten einen guten Auftritt hin. Gerade die Mitmachquote beim Einklatschen und die Schalparade fetzten schon ziemlich und im Vergleich zum letzten Auftritt gibt es nur Punktabzüge in der Lautstärke, dort war man das letzte Jahr dann doch brachialer als dieses. Nun gut, das ist dann aber auch meckern auf ganz hohem Niveau, vergleicht man das dann mit unsere Leistung am heutigen Tag.

Denn das war in diesem Jahr der absolut schlechteste Auftritt An der Alten Försterei, war am Anfang noch so etwas wie Stimmung auszumachen, wurde diese minütlich weniger, bis sie nach dem Gegentreffer zum Erliegen kam. Probierte die Waldseite mit 200 Mann noch alles, kam vom Rest des Stadions gar nix mehr, selbst der einst gefürchtete Wechselgesang mit der Gegengrade ist nur noch ein laues Lüftchen. Es ist einfach eine Schande für dieses Stadion, wenn man noch nicht mal bei seinem eigenen Wechselgesang mitmacht und auch sonst den Mund nur auf bekommt, um das Bier hinein zu schütten. Traurig, einfach nur traurig.

So ging der Sieg auf den Rängen ganz klar an die Jungs aus Elbflorenz. Das Spiel ging auch mit 0:1 verloren und so, wie wir uns auf den Rängen präsentierten, präsentierte sich die Mannschaft auf dem Rasen. Wurde am Anfang noch probiert Fußball zu spielen, kam nach dem Führungstor der SGD nix mehr, kein Kampf, keine Leidenschaft, kein Aufbäumen, einfach nix mehr.

Diese schwere Niederlage muss nun erstmal verdaut werden, aber allzu viel Zeit bleibt nicht, denn bereits am Freitag erwarten wir den nächsten Gegner zum Heimspiel.

Und niemals vergessen: Kämpfen und siegen!








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