03.03.2018 @ 13.12Uhr
Bielefeld auf einem Montag, da hieß es wieder alles zu ermöglichen, um die Kiste zu fahren. Beim frechesten Gästeblock der zweiten Liga schnalzt natürlich jeder mit der Zunge.
Die Partie begann irgendwie zerfahren und Union kam gar nicht so recht in das Spiel. Auch im Gästeblock keine großen Sprünge bis dahin. Nach 15 Minuten konnte sich Doppeltorschütze Skrzybski zum ersten mal bei der Bielefelder Abwehr bedanken und mit einem Heber zum Führungstreffer einnetzen. Die Arminia auf dem Platz aber weiterhin Bock aufs Spiel und so kam es dann zu Beginn der zweiten Hälfte zum Ausgleich. Fehlpässe und verpasste Chancen sorgten danach noch für Aufregung, ehe die letzte Aktion des Spiels näher rückte. Endlich der Siegtreffer für Rot-Weiß. Ein vorzeitiges Ende des Punkteluftlochs von nur zwei mageren Zählern nach sieben Spielen. Ein emotionaler Torjubel. Bevor man auf den Zaun kam aber schon die Ernüchterung und pures Entsetzen, weil dieser Fatzke eine Sekunde vor dem Torschuss die Partie abgepfiffen hatte. Direkt zwischen der Faustabwehr von Arminentorwart Ortega und Skrzybskis Siegtreffer so ein Ding zu beenden ist allemal ungewöhnlich und jeder fragte sich, wo er denn so einen Bockmist schon mal gesehen hat.

Das Bild, was von diesem Abend im Westen in Erinnerung bleiben wird, ist sicherlich die Spielertraube um Schiri Reichel, der aber gar nich mehr mit sich reden lassen wollte. Mit starrem Blick und flotter Sohle marschierte der Mann des Spiels, dem die Aktion nun sichtbar unangenehm war, in die Kabine.
Die Bretterbuden-Arena war dann auch schnell geleert und so schritten auch wir pappsatt zurück zum Bus. Die Rückfahrt wurde entweder damit verbracht, wie gewohnt dusselig zu quatschen oder sich ordentlich einen einzuhelfen. Mit wenig oder gar keinen Punkten auf dem Schlafkonto ging es für einige zu wichtigen Inhalten des Lebens oder zur Arbeit.
Nach der Entlassung von Jens Keller sind fünf Pflichtspiele ins Land gegangen. Man ist den Abstiegsrängen näher als einer Aufstiegsposition. Jetzt heißt es Töppen enger schnüren und den Klassenerhalt nicht anbrennen lassen!

Und niemals vergessen:

Es wird dringend Zeit für drei Punkte, immer noch!








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