27.04.2018 @ 13.12Uhr
Aufgrund eines Junggesellenabschiedes dauerte diese Auswärtsfahrt dann doch mal ein komplettes Wochenende und so verweilte ein Großteil der Gruppe von Freitag bis Sonntag in einer mittelgroßen osteuropäischen Stadt mit größerer Bierkultur. Genaue Hinweise zum Aufenthaltsort möchten wir aufgrund diverser Probleme mit der Staatsmacht hier nicht veröffentlichen, jedoch sei gesagt, dass es nicht nur subkulturell bedingte – kleinere – Straftaten, sondern auch eine sehr große „Promille pro Kopf“-Statistik gab. Wieder mal ein steinstarkes Wochenende, dass zwar leider an manchen Stellen suboptimal lief, auf welches man in Zukunft jedoch wohl dennoch freudig zurückschaut.

Am sehr frühen Sonntag ging es mit Frühstück und Restbier dann wieder in die Bundesrepublik um unsere Mannschaft im mittlerweile doch sehr real wirkenden Abstiegskampf zu unterstützen. Ein Auto drehte noch vor Spielbeginn wieder zum Ursprungsort ab um auch noch die letzte Atze aus dem Verließ abzuholen. Eine entsprechende Meldung kam kurz vorher! Danke, dass Ihr im Sinne des Gemeinwohls auf das Spiel verzichtet habt und an diejenigen, die den Großteil des Wochenendes leider verpassten: Kopp hoch und weitermachen!

Um die Dramatik vorwegzunehmen: Union verlor das Spiel selbstredend mal wieder völlig dämlich und verpasste es damit nicht nur, sich selbst wichtige Punkte zu sichern, sondern verschenkte auch noch ganze drei davon an einen direkten Konkurrenten. Der Abstieg ist möglich, die Liga ist unglaublich eng und 40 Punkte werden dieses Jahr nicht für den 15. Platz reichen. Dessen müssen sich nun endlich alle klar werden und wieder an einem Strang ziehen. Nicht nur der Verein, sondern auch wir. ALLE! Der Support war auch heute eines Abstiegskampfes nicht würdig. Wenn ich darüber nachdenke, dass ich eine Kurve wie Fürth häufiger sehr deutlich bei uns vernommen habe, kann irgendwas nicht stimmen. Rastet mal wieder richtig aus, singt euch in Rage und seid emotional. Gerade in Zeiten wie diesen kann das durchaus auch Punkte ausmachen und selbst einer davon wäre heute Gold wert gewesen. Meckern darf man nur, wenn man mit gutem Gewissen von sich behaupten kann, auch selbst alles gegeben zu haben.

Direkt nach dem Spiel ging es ohne Nennenswertes wieder in Richtung Hauptstadt, wo der Großteil wohl völlig übernächtigt ins Bett fiel. Bereits erwähntes Auto verlängerte seinen Osteuropaaufenthalt nochmal um anderthalb Tage. Keine Ahnung, wie die Bier überhaupt noch riechen konnten.





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