30.10.2018 @ 13.12Uhr
Heute besuchte uns der 1.FC Heidenheim an der Alten Försterei, und das sicherlich mit ein wenig Respekt im Gepäck, da die Eisernen noch ungeschlagen und wohl mittlerweile wieder Mitfavorit um die ersten drei Plätze sind. Etwa 200 Supporter ließen zu diesem Anlass Schloß Hellenstein zurück, um ihrem Team Rückendeckung zu geben im Kampf um drei Punkte, was, soviel sei vorausgeschickt, nicht in Gänze gelang.
Auf der Waldseite erwartete den Stadionbesucher heute eine Choreographie, die prägnante Punkte der Uniongeschichte zum Thema hatte. An der Hebebühne wurden drei Eintrittskarten empor gezogen, die mit dem Spiel gegen Jena zum Pokalsieg 1968, der Verweigerung der Lizenz 1993 und dem heutigen Spiel gegen Heidenheim gleichzeitig Höhepunkt und Tiefpunkt der Vereinsgeschichte aufzeigte und dazu anregte, mit Blick auf unser jetziges stabiles Dasein etwas Stolz auf die gegenwärtige Konstanz aufkommen zu lassen. Untermalt wurde das Ganze durch Spruchbänder an Dach und Zaun sowie Folienbahnen im Block mit den Jahreszahlen 1968, 1993 und 2018.

Das Spiel verlief, zumindest der Statistik nach, recht ausgeglichen, jedoch wirkte Union dessen ungeachtet zumindest in Hälfte zwei über weite Strecken geordneter und technisch besser, was den Treffer zum 0:1 durch Glatzel in der 56. Minute zu einer Überraschung machte. Jetzt erst kamen Waldseite und auch Heimteam auf Temperatur, doch das Heidenheimer Tor schien wie zugemauert. Was dann in der 4. Minute der Nachspielzeit passierte, ist in etwa so selten wie spektakulär und fühlte sich an wie ein kleiner Sieg. Rafal Gikiewicz stieg nach 'Auf gut Glück'-Flanke aus dem 16er in die Luft und köpfte zum verdienten 1:1 ein. Rafal Gikiewicz? Absolut richtig! Unser hochmotiviert nach vorn geeilter Torwart rettete uns einen Punkt und somit bleibt Union ungeschlagen, bevor es am nächsten Spieltag zum SC Paderborn geht.
Sorgen um das Team müssen wir uns derzeit wohl nicht machen, doch sind wir wirklich Aufstiegsaspirant? Heute zumindest wirkte es einen winzigen Augenblick so, als ob das typische Aufsteigerglück auf einmal bei uns zuschlug.

Und niemals vergessen...
...Wir fallen zusammen, wir stehen zusammen wieder auf.
Halt durch, Olaf!






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