25.12.2018 @ 13.12Uhr
Köln, Ingolstadt und Hamburg. Alles Städte, die man auf einen Montag besuchen darf oder durfte, gerade im Fall Hamburg doppelt bitter, darf man doch auch noch den Nachbarn vom HSV auf einen Montag einen Besuch abstatten. Unterm Strich nerven diese Montagspiele einfach nur!

Es war also an eine gemeinsame Anreise kaum zu denken und so machten sich ca. 6000 Fans mit Bussen, Autos oder dem Zug auf in die Hansestadt, um unser Team beim ersten Aufeinandertreffen beider Vereine zu unterstützen.

Um ein einheitliches Bild im Stadion abzugeben, wurden vor dem Stadion Mottoschals verkauft, diese fanden auch sehr guten Absatz und so gab der Block ein sehr geschlossenes Bild ab. Die ersten Minuten im Spiel war die Stimmung etwas verhalten, da die Szene erst wenige Minuten nach Beginn des Spiels den Block betrat. Danach wurde es besser, aber auch nicht wirklich viel besser. Schade, gerade bei solch einem Spiel, Erster gegen Dritter, erwartet man doch viel mehr von 6000 Fans. So bleibt festzuhalten, dass es unterm Strich einer unserer schlechteren Auftritte war und man nie so recht das Feuer zum Brennen brachte.

Die Heimseite konnte hier und da zwar mal zeigen, zu was sie fähig ist, doch insgesamt ne ziemlich dünne Leistung des sich in so ziemlich allen Belangen selbst überschätzenden HIV. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass es in der Anfangsviertelstunde ein bisschen Stress zwischen Hamburger Ultras und dem Ordnungsdienst auf der Haupttribüne gab. Dass die Lage zwischen internem Sicherheitsapparat und heimischer Szene nicht die beste ist, ist (k)ein offenes Geheimnis, dass jedoch schon das bloße Aufhängen von Geburtstagsgrüßen an Poptown zum Zwanzigjährigen dem Ordnungsdienst reicht, um am Rad zu drehen, war ein klein wenig überraschend. Die Situation löste sich jedoch recht schnell auf, aus unserer Perspektive mit dem mutmaßlich schlechteren Ende für die Hamburger Szene.

Das Spiel war dann eines Spitzenspieles würdig und so gingen unsere Rot-Weißen Fußballer früh in der Partie in Führung und wussten diese bis zur Halbzeit auch zu halten. Es ist schon erstaunlich, wie sicher unsere Mannschaft seit dem Trainerwechsel im Abwehrbereich steht und wie wirklich jeder Spieler seine Aufgaben wahrnimmt.

In der zweiten Halbzeit nahm der Druck vom HSV stetig zu und so brachte eine falsche Ballannahme den Gegner zurück ins Spiel. Wenige Zeigerumdrehungen später klingelte es erneut im Kasten der Rot-Weißen. Wer dachte, das wäre es nun gewesen, der hatte die Rechnung ohne unsere Mannschaft gemacht und diese legte noch mal eine Schippe drauf und so konnte in der letzten Minute der Nachspielzeit doch noch der Ausgleich erzielt werden. Ekstase pur auf den Rängen, das Unionvolk lag sich in den Armen. Wahnsinn! Damit hatte man nun wirklich nicht gerechnet, einen Punkt beim großen HSV entführt! So wurden nach Abpfiff die Mannschaft und der Punktgewinn gefeiert.

Und niemals vergessen…… Unbesiegbar FCU!








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