25.04.2018 @ 13.12Uhr
Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg am Samstag, wir haben Ende März und es ist arschkalt. Im Vorfeld ist nicht viel passiert, beim ersten Bier und 'ner Zigarette ging es ruhig in den Samstag. Bis zur Stadionöffnung passierte nichts weiter und so waren wir auch pünktlich in der Alten Försterei, welche heute gut besucht war, es fehlte nicht viel für den Ausverkauf und auch die Gäste aus Regensburg waren heute erstaunlicherweise mit ca. 900 Leuten anwesend.

Das Spiel plänkelte so vor sich hin, der Support war guter Durchschnitt und zur Halbzeit stand es dann doch sehr überraschend 1:0 durch ein Freistoßtor von Kroos. Im Verlauf des Spiels wurden einige Spruchbänder gezeigt, welche unter anderem einen ehemaligen SVler wieder im Stadion begrüßten. Schön, dass du wieder da bist. Außerdem wurde sich nochmal gegen die Leute ausgesprochen, welche die eigene Mannschaft ausgepfiffen haben. Verpfeift euch! In Halbzeit Zwee dann der schnelle Ausgleich der Regensburger, doch Union ließ sich nicht beirren und kam schnell wieder zur Führung, welche selbstverständlich auch über die Zeit gerettet werden sollte, auch wenn man sich vielleicht gewünscht hätte, dass die Mannschaft weiter nach vorne spielt, was sie nur noch durch sich bietende Konter tat. Regensburg stattdessen lief an, doch 'ne Chance kam dabei nicht wirklich rum. Jedoch kam es wie es kommen musste und kurz vor'm Schlusspfiff zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Elfmeter! Um Gottes Willen, wie dumm war das denn? Nun gut, Regensburg machte den Ausgleich und es fühlte sich an wie 'ne Niederlage, Union hat es nicht geschafft, die doch so wichtigen 3 Punkte einzufahren. Über den Gästeanhang muss man nichts weiter erwähnen, denn mehr als Anwesenheit war nur selten wirklich zu vernehmen.
Und niemals vergessen: EISERN UNION!




23.04.2018 @ 13.12Uhr
Eine Woche nach der Niederlage auf dem Betzenberg empfingen wir heute Erzgebirge Aue an der Alten Försterei. Aue? Da war doch was? Viele Fans machten das Aue-Heimspiel in der letzten Saison und die damit verbundene Niederlage für das Verpassen des Relegationsplatzes verantwortlich.

Am bis jetzt wärmsten Tag des Jahres traf man sich an alter Stelle mit seinen Jungs, um vor dem Spiel noch einmal die letzten Wochen auszuwerten und gemütlich zwei, drei Bier zu trinken. So ging es leicht verspätet zum Stadion. Angekommen, war der Gästeblock schon ordentlich beflaggt und auch die heutige Choreo wurde fleißig vorbereitet. Diese wusste zu Beginn des Spiels dann auch zu gefallen und stand unter dem Motto “Glück Auf!“. Der Auftritt der Schachter war nicht wirklich gut, aber auch nicht schlecht, also irgendwo zwischendrin, sodass er auch nicht lange in Erinnerung bleiben wird.

Die Waldseite legte in den ersten 15 Minuten ordentlich, mit guter Lautstärke und Mitmachquote, los. Leider war es das dann auch mit dem guten Support und die Stimmung wurde von Minute zu Minute schlechter. Auch zur zweiten Hälfte wurde der Support immer grottiger. Man kann getrost vom schlechtesten Heimspiel der Saison reden, was nicht nur an der Waldseite lag. Wer noch nicht mal die Faust zu einem Eisern Union-Wechselgesang hochbekommt, sollte sich schämen und hinterfragen, was er hier im Stadion eigentlich macht!

Das Spiel war den beiden Teams angemessen, wobei Union zu Beginn den besseren Eindruck machte und auch die einen oder anderen Chancen hatte - leider wurden diese sträflich liegen gelassen. Aue hielt nach schwachem Beginn ordentlich dagegen, ohne dabei groß das Tor der Eisernen zu gefährden. Unterm Strich ein gerechtes 0:0.

Nun kann man sicherlich über das Spiel enttäuscht sein, auch über die ganze Saison und auch über die Spieler, aber was sich nach Abpfiff auf Teilen der Gegengerade abspielte, war einfach nur noch peinlich und macht jeden Unioner wütend. Noch nie wurde eine Unionmannschaft nach einem Heimspiel ausgepfiffen. Ja, unsere Mannschaft hat in dieser Saison viele schlechte Spiele gemacht und ja, unsere Mannschaft wird ihr Saisonziel nicht erreichen. Aber ist das ein Grund, seine Mannschaft auszupfeifen? Nur weil es mal nicht so läuft, wie man sich das vorstellt? Es gab Zeiten, da hat sich jeder Unionfan über so eine Platzierung gefreut und die Mannschaft nach so einem Spiel gefeiert.

Und niemals vergessen...

Ein Unioner pfeift seine Mannschaft nicht aus!







29.03.2018 @ 13.12Uhr
25. Spieltag der nicht mehr ganz so frischen Saison und mal wieder rief der Betzenberg. Wie oft man diesem Ruf noch folgen darf steht in den Sternen. Die Heimmannschaft dümpelt in den Niederungen der Liga herum, scheint sich aber langsam zu fangen, während unsere Truppe derzeit an den hohen Erwartungen zu scheitern scheint. Nichtsdestotrotz organisierte der Virus für den Tag einen Sonderzug, welcher leider in einem Minusgeschäft endete. Dennoch den Daumen nach oben, dass uns diese entspannte Anreisemöglichkeit mit den vielen lustigen Anekdoten beschert wurde.
Den Betzenberg erklommen, ging es auch direkt rein ins Stadion. Nach kurzem Sammeln entschied man sich heute für den Sitzplatzbereich, welcher auch im weiteren Verlauf problemlos zu betreten war.

Unser Team wusste an diesem Tag wenig zu überzeugen. Lautern gelang heute fast alles, aber sie haben es sich auch erkämpft. Schöner Fussball war es hüben wie drüben nicht, aber mit Einsatz und Kampfgeist machten die roten Teufel vieles wieder wett. Den Kampfgeist möchten wir unserem Team an dieser Stelle nicht absprechen, aber die letzte Galligkeit auf den Sieg fehlte. So passte es ins Bild, dass der entscheidende Treffer der Heimmannschaft nur unter sehr großzügiger Mithilfe unseres Torwarts zustande kam. Mund abwischen und weitermachen. Auf den Rängen begann das WS mit einer Choreo für die Stadionverbotler inklusive zweier Fackeln und der Stadionverbotsfahne in der Mitte. Der Heimanhang zeigte ein schönes Oldschoolbild mit Wunderkerzen. Der Support lief im Gästeblock recht flüssig, jedoch mit vielen Aufs und Abs dem Spielverlauf angepasst. Die letzten Minuten hingegen kam Resignation auf. Der Heimanhang war heute mit einer Wunderkerze zu vergleichen. Kurzzeitig immer Mal wieder ordentlich Feuer in der Bude, welches aber ähnlich schnell wieder erlosch. Den Mythos Betzenberg sucht man auch nach X Jahren vergeblich. Die Rückfahrt ließ man sich dann dennoch nicht verderben und so feierte man teilweise bis zur Ankunft um 6 Uhr morgens im Partyabteil des Sonderzuges.

In diesem Sinne
Eisern Union








23.03.2018 @ 13.12Uhr
Union gegen Sandhausen klingt jetzt nicht unbedingt nach Fussballromantik und ist es auch nicht. So schafften es rund 32 gegnerische Fans an einem Samstag nach Berlin, um auf der Haupttribüne Platz zu nehmen. Der Gästeblock wurde somit für Heimfans geöffnet, was jedoch nur spärlich angenommen wurde, generell hatte man heute erstaunlich viel Platz im Block und im Stadion. Ob das mit der sportlichen Situation zu tun hat?

Dennoch muss man den Sandhäusern Respekt zollen, schaffen sie es Jahr für Jahr mit einem geringen Etat die Ligaklasse zu halten und die großen Mannschaften zu ärgern, an der Alten Försterei sind sie jedoch immer gern gesehen, konnten sie lediglich in 2008 in der dritten Liga mal einen Punkt entführen.

Nach dem schwachen Auftritt in Braunschweig hatte die Mannschaft sich deutlich etwas vorgenommen und so begann sie wie die Feuerwehr und erzielten früh das 1:0 und ließ danach auch nix anbrennen. Eine Standardsituation führte zum 2:0 und so ging es beruhigt in die Pause. In Halbzeit zwei ein komplett anderes Bild und Sandhausen war nun Tonangebend, konnte jedoch gegen wacker kämpfende Unioner nur noch den Anschluss erzielen. Gearbeitet, gekämpft und 3 Punkte geholt, hatten wir auch schon schlechter dieses Jahr.

Stimmung war für den Spielverlauf angepasst aber auch nicht wirklich gut, so dass man den Spieltag getrost abhaken kann, ohne dass er lange in Erinnerung bleiben wird.
Erwähnenswert ist an dieser Stelle noch ein Spruchband, dass auf humorvolle Art und Weise auf eine Meldung der GdP anspielen sollte, nach welcher der Polizei von Union zum Düsseldorfspiel zu wenige Toiletten zur Verfügung gestellt wurden.
"Mehr Klos für Suffschiss? Solidarität mit Berliner Partybullen!". Falls der Empfänger des Spruchbandes noch nicht genug in unsere Privatsphäre eingegriffen haben sollte, sei ihm nahe gelegt, sich mal anzuschauen wie die Toiletten- und Hygienesituation im Block ist. Dagegen ist Euer Container wohl eher mit dem Taj Mahal vergleichbar.

Und niemals vergessen:

3 Punkte in Lautern holen!




13.03.2018 @ 13.12Uhr
Braunschweig? Sonntag? WET, geht ja nicht anders. Knapp hundertfuffzich Eiserne sahen das genauso und reisten auf der Schiene in die niedersächsische Provinz. Nach ereignisloser Fahrt ohne Feindkontakt bot sich im Stadion nun der seit Jahren bekannte Blick auf einen ziemlich vollen Gästeblock, der heute aber ein kleines bisschen weniger voll war, als die maximale Anzahl an Plätzen dies zuließe. Naja jut, Stimmung bei uns insgesamt durchaus annehmbar und ne nette kleine Zettelchoreo zum Auftakt, für die es maximal Abzüge in der B-Note gibt. Der Rest des Stadions bei weitem nicht so gut besucht wie bei unserem letzten Besuch hier, beide Mannschaften haben in den vergangenen Wochen allerdings auch viel dafür getan, dass dies kein Spitzen-, sondern ein mittelmäßiges Spiel werden würde. Und Tatsache: Solch einen unterirdischen Kick von zwei Mannschaften haben viele von uns wohl lange nicht gesehen, was für ne unfassbare Grütze; hintenrum, Ball inne Mitte, wieder hintenrum. Bis heute bleibt ungeklärt, wie eines der Teams ein Tor schießen konnte, die Eintracht tat es in der achtzehnten Spielminute einfach trotzdem. Danach war dann wieder Waffenstillstand, BS konnte nicht, Union wollte ganz offensichtlich nicht. Alles in allem eine dicke Frechheit, hier heute so aufzutreten. Verlieren passiert, trotzdem hat sich jeder den Arsch aufzureißen, immer und gegen jeden. Die heutige Vorstellung allerdings war so traurig wie die Zaunbeflaggung in der Heimkurve und die dortige Stimmung. Alles zum Vergessen.

In diesem Sinne: Zeit für drei Auswärtspunkte!






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